Die Breite

Der größte und längste Fluss des Landes ist die Breite. Sie kommt von Osten her, ihren Ursprung im Sichelstein findend und fließt gen Westen. Dabei schenkte sie Garbenweite einst die fruchtbaren Böden und durchquert inzwischen die Stadt Breitenstein. Im Westen angelangt, ergießt sie sich ins Meer.

Die sonst gemächlich dahinfließende Breite verwandelt sich in den Tagen großer Regenfälle, angefüllt mit den Schmelzwassern des Sichelsteins in einen reißenden Strom. Es kam schon vor, dass in solchen Zeiten Brücken wegbrachen und Reisende erhebliche Umwege in Kauf nehmen mussten. Aufgrund der zahlreichen, zum Teil recht tiefen Stellen und der doch starken Strömungen ist es sicherer, die Brücken oder Fähren, so sich ein Fährmann niedergelassen hat, zu nutzen und davon abzusehen, sie zu durchschwimmen.