Die Stadt Breitenstein

Breitenstein, Stadt der Macht, aber vor allem des Handels. Inzwischen bewehrt durch hohe Mauern stellt diese Stadt den Kern des zivilisierten Lebens in Nivenor dar. Jung ist die Geschichte der Stadt im direkten Vergleich mit anderen, fernen und wohl bekannten Siedlungen und dennoch ist Breitenstein nicht gänzlich unbekannt für den Rest der Welt. Einige Händler aus fernen Ländern tätigen regelmäßig Geschäfte in Breitenstein oder entsenden aus ihrer Heimat Schiffe, um Waren einzukaufen oder ihrerseits anzubieten. Mit Reichtum oder Abenteuerlust gesegnete Zeitgenossen fanden bereits den Weg hier her und manche siedelten gar an. So wuchs im Laufe der Entwicklung Breitenstein mit beachtlicher Geschwindigkeit heran und die Einflüsse fremden Zuzugs schufen ein facettenreiches Stadtbild, dass sich sowohl in Architektur als auch Kultur der Stadt widerspiegelt.

Geografische Lage und Landschaft

Die Breite, der Fluss, der Breitenstein durchfließt, schenkte der Stadt ihren Namen. Von Osten her, aus dem den Schattenwald größtenteils verdeckenden Sichelstein kommend, zieht die Breite nach Westen durch die Stadt, was inzwischen zahlreiche Brücken bedingt, die Norden und Süden des heutigen Breitensteins verbinden.
Der einst sehr fruchtbare und noch heute ertragreiche Boden der Region Garbenweite umgibt die Stadt, die im Westen Nivenors zu finden ist und bildet einen der ursprünglichen Gründe, warum hier Menschen siedelten und so Breitenstein daraus entstehen konnte. An der Westküste, dort wo die Breite in Breitmünde endet, ist der Hafen der Stadt zu finden, während der sich teilende Arm der Breite nach Südwesten fließt, um sich mit dem vom Spiegelsee kommenden Gewässer zu vereinen.

Von den Mauern Breitensteins kann man bei guter Wetterlage die Gipfel der Götterfaust erkennen, die dieser kleinere Arm der Breite dabei durchzieht. Nördlich grenzt der Windensumpf an Breitenstein an und weiter entfernt im Süden findet sich der schon weit vor Erreichen hin sichtbare Hochgrat, jener mächtige Gebirgszug, der fruchtbares Land vom endlosen Sandmeer dahinter schützt. Ebenso, wie der beinahe gleichweit entfernte und nicht weniger eindrucksvolle Eisgrat die kalte Eiswelt des Nordens zurückhält. Die gemäßigten Bedingungen Garbenweites schufen einen pflanzen- und tierreichen Landstrich, fern der Hitze des Südens und weit abgelegen der Kälte des Nordens von Nivenor. Ganz so dass die Menschen der Stadt und der umliegenden Höfe ein gutes Leben führen, das zwar wie allerorts harte Arbeit erfordert, aber gerade hier ertragreichen Lohn einbringt.

Handelsstadt - Geschichte Breitensteins

Vor nicht ganz 120 Jahren begann die Geschichte Breitensteins. Nur eine am Fluss Breite gelegene, kleine Siedlung war Ursprung der heutigen Stadt. Nicht mehr als ein paar Häuser, die allenfalls die Bezeichnung Dorf verdienten. Die fruchtbaren Böden, das reichlich vorhandene Wild und die Breite sorgten dafür, dass sich Menschen ansiedelten. Einen gewitzten, jungen Händler namens Dormen Kohnweil, abenteuerlustig und mit wachem Geist ausgestattet, verschlug es etwa 10 Jahre später in das kleine Dorf ohne Namen. Schnell erkannte er die Möglichkeiten für gute Geschäfte und siedelte ebenfalls an. Jäger waren seine ersten Handelspartnern, von denen er Felle kaufte und dafür Sorge trug, dass sie ihren Weg nach Alestrano fanden. Besonders die seltenen und einzigartigen Felle der Schattenpanther fanden großen Gefallen bei der Damenwelt Alestranos und Dormen Kohnweil eine ihn reich machende Einnahmequelle. Jäger, Bauern, erste Handwerker und Händler siedelten an und aus dem namenlosen Dorf wurde Garbendorf. Im Verlauf von weiteren 15 Jahren wuchs das Garbendorf heran und Kohnweil vermochte es seine Interessen zu wahren und seinen Einfluss zu mehren. Er verband Geschäfte und dörfliche Politik geschickt miteinander und stand schon bald an der Spitze Garbendorfs. Aus dem Dorf wurde eine kleine Stadt und die bescheidenen Handelsbeziehungen in ferne Länder, die Kohnweil stets auszubauen beachtete, ergab sich ein ansehnlicher Wohlstand. Wohlstand, den Kohnweil teilte und unter den Einwohnern Gabendorfs förderte.

Ein Umstand, der die Erfolgsgeschichte der Familie Kohnweil fest mit Garbendorf und dem späteren Breitenstein verband. Als Dormen im Alter von 63 Jahren verstarb, vererbte er Geschäft und gesellschaftliche Stellung an seinen einundzwanzigjährigen Sohn Gaster Kohnweil weiter und da dieser ebenso erfolgreich und weitsichtig das Erbe fortführte, vermochte dieser den Platz des Vaters einzunehmen und zu behaupten. Aus Garbendorf wurde nach den Aufzeichnungen des Stadtarchivs vor 59 Jahren dann die Stadt Breitenstein, die weiter heranwuchs und auch einen Hafen erhielt. 5 Jahre später finden sich in den Aufzeichnungen Berichte über einen Raubzug durch Frostgarder, der gut einem Drittel der damaligen Bevölkerung den Tod bescherte, da die Stadt nur über eine einfache Garde verfügte, die über keinerlei Erfahrung in kriegerischen Auseinandersetzungen verfügte. Dies begründete die wohl weitreichendsten Folgen für die Entwicklung Breitensteins.

Gaster Kohnweil strebte die Aushebung von Stadttruppen an und warb erfahrene Kämpfer an, um diese auszubilden und zu verstärken. Aus der Stadtgarde wurde die Wehrmannschaft. Zeitgleich begann der Bau der ersten Stadtmauern, die noch heute als Fundament einiger Mauerzüge dienen. Die Sicherheit von Mauern wiederum lockte neue, vor allem aus ferneren Ländern stammende Siedler an und Breitenstein vergrößerte sich weiter. Die Stadt erhielt eine Kanalisation und auch andere Errungenschaften der Wissenschaft und des Handwerks fanden Einzug in Breitenstein. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Gründung des Konvents. Ein Umstand, der auch weitere Gebildete anlockte und so unter anderem auch die Gründung der Heilerschule und den Bau des Tempelviertels nach sich zog.

Gaster Kohnweil, betagte 68 Jahre alt, schlief laut den Aufzeichnungen offiziell als Patrizier betitelter Mann vor 22 Jahren selig ein. Das Erbe trat sein Sohn Sevrin Kohnweil an. Anfängliche Schwierigkeiten seine vererbte Position gegen aufstrebende Konkurrenten zu behaupten, endeten abrupt vor Verlust seiner Stellung vor 19 Jahren. In diese Zeit fällt auch ungefähr das Erscheinen von Sorn Aswen in Breitenstein, der wie kein anderer im nahen Umfeld des Patriziers zu finden ist. 3 Jahre später folgte die Geburtsstunde der Leibgarde des Patriziers. Eine Truppe, die über der Wehrmannschaft angesiedelt ist und die Machtposition Sevrin Kohnweils seitdem gegen jeden Zweifel sichert.
Vor 12 Jahren wurden schließlich die Arbeiten an der neuen, heutigen Stadtmauern beendet. Durch geringe Umbauten der alten Mauern wurde die Stadt Breitenstein so auch innerhalb von begehbaren Mauern durchzogen, was offensichtliche, militärische Vorteile in sich birgt.

Bis auf den nachdrücklich erwähnten Überfall durch Frostgarder findet man nur wenige Aufzeichnungen über kleine Streitigkeiten und unbedeutende Kampfhandlungen in den Stadtarchiven. Diese nehmen zudem nach Gründung der Wehrmannschaft deutlich ab. Der letzte diesbezügliche Eintrag nennt eine Söldnertruppe eines gewissen Ivan Greifenklaue, die Breitenstein vor etwa 3 Monaten belagerte, aber die Mauern nicht zu überwinden wusste und schließlich die Belagerung abbrach. Weit schlimmer aber war, dass diese Belagerung nur zu Stande kam, da eine Seuche Breitenstein heimsuchte, die zahlreiche Opfer unter den Breitensteinern forderte und auch Schuld daran trägt, dass viele Einwohner die Flucht suchten und in Länder zurückkehrten aus denen sie oder ihre Familien stammten. Vermutlich glaubten die Söldner daher, die Stadtverteidigung wäre geschwächt und sie könnten Erfolg mit der Belagerung haben. Letzter außergewöhnlicher Eintrag im Stadtarchiv behandelt die Ankunft von Flüchtlingen, die Aufnahme in Breitenstein fanden.

Breitensteins Stadtviertel

Die Viertel Breitensteins tragen jedermann bekannte Eigennamen und unterscheiden sich durch Charakter und Architektur. Erwachsen aus den Jahren, schufen Einheimische und zugezogene Siedler ein facettenreiches Stadtbild, das auch Ausdruck in den einzelnen Vierteln findet, die zum Teil den Charakter der Siedler widerspiegeln, die sich ursprünglich ein Stück Heimat im Aussehen ihrer Häuser bewahrten.

Zweibrückenviertel
Handwerklich orientiert zeigt sich dies Viertel. Holzwände mischen sich mit großen Fenstern und verputzten Wänden. Im Zweibrückenviertel wurde mit viel Geschick gearbeitet, um eine gute Mischung zu finden, die dem Auge schmeichelt und es ist sicher nicht die schlechteste Wohn- oder Geschäftsgegend Breitensteins.

Südviertel
Das Südviertel ist ausschließlich von öffentlichen Gebäuden, Ausbildungsgebäuden und den Bedürfnissen der Zünfte geprägt. Hier findet sich neben dem Badehaus, auch die Heilerschule, das Zinshaus, das Lehrhaus der Zünfte, aber auch ein Barbier, die Schneiderstube und eine Versuchsküche der alchemistischen Gelehrten, die dort auch ausbilden.

Lindenhain
Lindenhain ist ein Viertel, dem man den Wohlstand seiner Bewohner ansieht. Helle, verputzte Wände und große, holzverkleidete Fenster zeugen von der Zahlungsfähigkeit der Besitzer, dem Erfolg der dortigen Geschäftsleute und Gilden oder beides.

Auengrund
Fachwerk und den Blick einfangende Verglasungen prägen das Gesicht der dortigen Architektur. Auch Auengrund bekundet den Wohlstand Breitensteins und der Einwohner, die hier ihre Wohn- oder Geschäfträume haben.

Sonnenleite
In Sonnenleite bemerkt man rasch, dass hier der alestranische Baustil inspirierte. Helle Steine hat man in Putz eingekleidet, eine Hausverzierung, die sich sicher nicht Bewohner oder Geschäftmann jeder leisten kann oder will.

Handwerksviertel
Der Name verrät den tragenden Charakter des Viertels. Handwerker und ihre Werkstätten prägen das Bild und die Strassen sind erfüllt vom Klang der Werkzeuge, die geführt von kundiger Hand Dinge schaffen, die alsbald den Besitzer wechseln.

Marktviertel
Das Marktviertel ist gänzlich ein Ort der Geschäfte. Hier haben sich einige Geschäftsleute mit ihren Geschäftshäusern etabliert und bieten eine große Auswahl an Waren und Erzeugnissen an. Die Preise sind entsprechend hoch bei diesen alteingesessenen Familien, doch die Kundschaft zahlungskräftig und kaufwillig. Der Marktplatz bietet Händlern ohne Geschäfträume Möglichkeit ihre Erzeugnisse oder Waren anzubieten. Selbstredend, dass auch hier ein Gebäude der Wehrmannschaft existiert. Geschäfte und Geldbeutel locken Gesindel an und eben dies soll durch diese Präsenz ferngehalten werden.

Regierungsviertel
Herz und Sitz der Macht Breitensteins. Hier residiert der Patrizier, findet sich die Hauptwache der Wehrmannschaft, sieht man am zahlreichsten die Leibgardisten. Die Bank der Stadt ist hier ebenso zu finden, wie das Stadtarchiv, das Gericht und die Verwaltungsräume der Stadt und es heißt, in diesem Viertel begannen und endeten die Existenzen ganzer Familien. Wohl und Übel Breitensteins werden im Regierungsviertel bestimmt, das im Volksmund auch Patrizierheim genannt wird.

Tempelviertel
Ein einzig der Religion und dem Glauben gewidmetes Viertel Breitensteins. Prachtvolle Tempel gibt es hier zu bestaunen, die sichtbar für jedermann die Wichtigkeit des religiösen Lebens in Breitenstein dokumentieren. Kein Reisender, der hier nicht vorbeischaut und unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nimmt. Kein Tempel gleicht dem anderen und doch bilden alle ein harmonisches Miteinander, das zu Recht in Erzählungen von Besuchern den Weg in deren ferne Heimatländer findet.

Hafen
Ausgangspunkt und Ziel des Handels Breitensteins mit fernen Ländern und Zeugnis für die Weltoffenheit der Stadt. Selten nur die Tage, da hier kein Schiff vor Anker liegt. Seeleute, Händler, Handwerker und Tagelöhner prägen hier das Alltagsbild. Ladungen werden gelöscht, aufgenommen, eingelagert und zur Stadt oder von dieser zum Hafen transportiert. Auch nutzen manche Handwerker und Geschäftsleute Breitensteins dortige Lagerhallen, um größere Warenmengen aufzubewahren. Manch Geschäft wird auch hier direkt im hafen abgeschlossen und manche Geschäftsleute oder Handwerker verdienen einzig im Hafen ihren Lebensunterhalt. Ein Ort, an dem Händlerseelen, Seeleute und Abenteurer gleichsam dies einnehmende Gefühl verspüren, nach dem sie suchen und auch der ein oder andere, weniger an legalen Geschäften interessierte Zeitgenosse seinem Tagewerk nachgeht. Im Hafen Breitensteins herrscht eine spürbare Atmosphäre, die man selbst erleben muss und nur schwerlich mit Worten zu beschreiben vermag.

Immernacht
Jede Stadt hat ihre dunklen Gassen und Winkel. Immernacht erfüllt diesen Charakter für Breitenstein. Doch kein Viertel wie andere, könnte man Immernacht eine Unterstadt nennen, denn aus den einst angelegten Kanalisationen erwuchs ein Viertel fern jeden Sonnenlichts im Untergrund der Handelsstadt. Immernacht beherbergt die lichtscheuen Gestalten Breitensteins und jene, die gerne Geschäften nachgehen, die weniger mühevoll als anständiges Tagwerk anmuten. Zwar haben sich inzwischen in Immernacht auch Händler und Handwerker angesiedelt, aber wohl keine solchen, die in den oberirdisch gelegenen Mauern Ansehen und Achtung erheischen könnten.
Immernacht hat seine eigenen Gesetze und man sollte sich genau überlegen, ob man diesen Stadtteil der Schatten aufsucht. Zwar heißt es, der Patrizier sei Herr ganz Breitensteins, aber dies ist sicher keine Garantie für einen für Leben und Geldbeutel unbeschadeten Besuch dort.

Armenviertel
Wohlstand geht einher mit Armut, heißt es und so gibt es auch in Breitenstein solche, die nicht den Segen Noravins erfuhren und in bescheideneren oder armen Verhältnissen wohnen und leben. Das Viertel liegt außerhalb der Stadtmauern Breitensteins und trägt auch keinen den Besucher einladenden Namen. Die Menschen hier sind jene, die sich das Wohnen innerhalb der Stadtmauern nicht leisten können und ein Leben im als anrüchig geltenden Immernacht nicht führen wollen. Die Häuser hier sind strohbedeckt, die Wände schadhaft. Türen und Fenster sind zugig und letztere oftmals nur mit Leder oder Stoff verhangen, da die Verglasung dem Besitzer zu teuer war oder nie erneuert werden konnte.

Zur Ehrenrettung Breitensteins sei jedoch auch gesagt, dass sich andere Städte dieser Größe glücklich schätzen könnten, wären ihre ärmlichen Behausungen in so niedriger Stückzahl zu nennen. Einige die hier leben, haben auch glanzvolle Tage erlebt und manche unter diesen, ihren Wohlstand selbstverschuldet verloren. Die Seuche hat das Armenviertel allerdings nahezu entvölkert, so dass man dort kaum eines der alten Gesichter trifft. Die meisten dortigen Einwohner fielen der Seuche zum Opfer, wenn sie nicht geflohen sind.

Bevölkerung Breitensteins

Breitenstein beherrschen Handel, Handwerk, Wissenschaft und die Einflüsse der Länder, aus denen neue Bewohner zuzogen. Dies spiegelt sich auch in der Bevölkerung Breitensteins wider. Die geborenen Breitensteiner sind recht aufgeschlossen und offen für Neues. Fremden begegnet man zumeist freundlich und zuziehende Fremde, finden gewöhnlich recht bald Anschluss, so sie nicht selbst dafür Sorge tragen, sich Kontakte und Bekanntschaften zu vergraulen.
Dem Charakter einer Handelsstadt Rechnung tragend, ergreifen viele Breitensteiner klassische Berufe des Handels und Handwerks, um ihren Teil am weitverbreiteten Wohlstand zu erhalten. Auch die Schifffahrt lockt manche, die von abenteuerlichen Reisen und fernen Ländern träumen. In der nahen Umgebung gelegene Höfe wiederum finden sich Bauersleute, die zwar ein weitaus bescheideneres Leben als die Städter führen, aber dennoch ebenso freundlich und offen auftreten. Seltener suchen Männer - und noch seltener Frauen - ihr Glück als Waffenträger, da die Einkünfte eines solchen Lebens weit mehr Risiken als Gewinn mit sich bringen.

Dennoch kann die Wehrmannschaft und Leibgarde des Patriziers nicht über Nachwuchs klagen, da auch Reisende sich niederlassen und mitunter die Reihen der Wehrmannschaft verstärken. Insbesondere nach der Gründung der Kriegerschule in Breitenstein mangelt es selten an geeigneten Kandidaten für die Wehrmannschaft.
Allen Breitensteinern gemeinsam ist der Ruf, Götterfurcht, Fleiß und Schaffenskraft im Blute zu haben und dies begründet unter anderem auch, warum das östlich und außerhalb der Stadtmauern gelegene Armenviertel geradezu klein anmutet, betrachtet man andere Städte dieser Größe.
Großfamilien waren auf den Höfen Breitensteins die Regel, in den Städten keine Seltenheit. Die Seuche hat allerdings ihre Opfer gefordert und auch ganze Familien ausgelöscht. Andere wiederum flohen vor der Seuche in ihre Stammlande.

Vor dieser schicksalhaften Entwicklung jüngster Zeit war es jedoch gängiges Verhalten, dass Eltern ihr Geschäft der ältesten Tochter oder dem erstgeborenen Sohn vermachten und weiteren Kindern dank des verbreiteten Wohlstandes in den Reihen der Breitensteiner ein Erbe sicherten, dass ihnen eine eigene Existenzgründung ermöglichte. In seltenen Fällen wurden auch Geschäfte und Werkstätten zugleichen Teilen an Geschwister vererbt. Auch gab es Fälle, da Schwiegersöhne zu Erben wurden und die Kinder verschiedener Familien heirateten, um damit zwei Geschäftsbereiche zu vereinen und am Markt zu stärken. Viele Geschäftsleute, Handwerker und Bauern führen also fort, was Väter und Vorväter begründeten und vor der Seuche gab es zahlreiche Breitensteiner, die stolz und zu Recht behaupteten, ihre Familie gehöre zu den Ältesten der Stadt oder sei bereits im einstigen Dorf ohne Namen ansässig gewesen.

Herrscher

Sevrin Kohnweil ist der amtierende Patrizier Breitensteins. Er erbte sein Amt vom Vater, so wie dieser es von seinem Vater erbte. Der Anfang bis Mitte Vierzigjährige Kohnweil gilt gemeinhin als ein kluger, rational denkender Mann, der aber durchaus auch Risiken einzugehen wagt. Besonders dann, wenn sie einen ordentlichen Gewinn versprechen. Dennoch wahrt er Weitsicht und wägt genauestens ab, ohne dabei als unflexibel, festgefahren oder unfähig für spontane Entscheidungen zu gelten. Sein Machtbewusstsein und enormes Wissen um die Vorgänge in der Stadt helfen ihm sicher bei seinen Geschäften und Regierungsaufgaben und an einer Hand ist wohl abzuzählen, wie oft ihm ein Geschäft bisher Verlust einbrachte.

Wie sein Vater und Großvater ist er darauf bedacht, das Gleichgewicht zwischen allen Parteien zu wahren, ab- und zugeben im Interesse Breitensteins zu steuern. Schlicht und elegant tritt der inzwischen graumelierte Sevrin Kohnweil auf und obwohl er mit seiner schmalen, ja athletischen Statur keineswegs keine Schwärmereien bei den Breitensteinerinnen aufkommen lässt, ist er noch immer unverheiratet und kinderlos. Grund für Tratsch und Klatsch, wie ihn jeder machtvolle Mann ohne sichtbare und repräsentative Familie entfacht. Sein Ansehen in der Bevölkerung Breitensteins ist aber durchaus als gut zu werten und er genießt Respekt und Anerkennung unter den Einwohnern Breitensteins. Selbst in Immernacht überlegt man es sich sehr genau, dem Patrizier nicht in die Quere zu kommen, denn schon mehr als einmal hat er beweisen können, dass sein Arm weit reicht und er zwar viele der nicht immer legalen Vorgänge in Immernacht duldet, doch keineswegs toleriert, wenn seine Interessen und Pläne Störungen erfahren.

Sevrin Kohnweils Macht begründet sich sicher einerseits auf der Wehrmannschaft und der Leibgarde, aber letztlich auch durch die Tatsache, dass er es versteht, erfolgreiche Geschäfte zu tätigen und Mittel und Wege zu finden, seine Interessen und damit auch die Breitensteins zu wahren. Als wäre er jedem ein paar Schritte voraus, will man meinen und vermutlich ist dem auch so, denn es heißt, er habe Augen und Ohren an jedem Ort Breitensteins. Wie er all dies bisher vollbringt, wüssten nur zu gern viele derer, die sich an seine Stelle wünschen. Jene aber, die ihn herausforderten oder allzu offen vorgingen, um seinen Platz einzunehmen, bereuten es alle. Allesamt erfuhren herbe Rückschläge, die Existenz bedrohende oder vernichtende Geschäftsverluste oder wurden Opfer ihrer eigenen, aufgedeckten und abgeurteilten Skrupellosigkeit.

Zuweilen neigt er dazu, durch Breitenstein zu gehen, hier und dort mit Geschäftsleuten und Bewohnern das Gespräch zu suchen oder in einem Gasthaus zu speisen. Ein Verhalten, dass ihm sicher auch ein gewisses Maß an Sympathien beschert und den Ruf des unnahbaren, unbekannten Herrschers verhindert. Der Umstand, dass er Gefallen an Modellschiffen findet und, so erzählt man sich, manchmal mit diesen Seeschlachten nachstellt lässt ihn in den Augen vieler nahbarer und menschlicher wirken, als es andere Herrscher für sich unter ihren Untertanen in Anspruch nehmen können.

Wehrmannschaft und Leibgarde

Die Wehrmannschaft ist für die Ordnung in der Stadt zuständig. Sie sichert Breitenstein über die Mauern nach außen und sorgt für Ruhe und Ordnung innerhalb der Viertel. Manchmal allerdings sichern sie Handelsrouten, wehren in naher Umgebung der Stadt Bedrohungen ab oder finden in seltenen Fällen Einsatz auf Handelsschiffen.
Die Leibgarde des Patriziers rekrutiert sich ausnahmslos aus den überragenden Leistungsträgern der Wehrmannschaft, meistens aus höheren Rängen. Sie ist die Leistungsspitze der Truppen des Patriziers und entsprechend hoch sind Anforderungen und Ausbildung. In der Regel sind sie nur in unmittelbarer Nähe des Patriziers im Einsatz, doch in besonderen Fällen sind sie auch Kräfte für besondere Aufgaben. Ungewöhnlich ist ihr Anblick in den Vierteln Breitensteins jedenfalls nicht und nur sehr wenige kämen auf die Idee, sich Ärger mit diesen Truppen zu suchen.
Wehrmannschaft und Leibgarde werden weitgehend nur zur Verteidigung der Stadt eingesetzt, da Breitenstein bisher keine kriegerische Auseinandersetzung suchte oder aufgezwungen bekam.

Der Rat

Schon unter Gaster Kohnweil wurde ein Rat eingesetzt, der sich aus den größten und einflussreichsten Zünften und Gilden Breitensteins zusammensetzte. Der Rat tagte regelmäßig und mitunter entstanden vor der Seuche, die alle Ratsmitglieder dahinraffte oder ihre Flucht auslöste, eigene Ränkespiele unter den Zünften und Gilden, um einen solchen Sitz im Rat einzunehmen.

Gaster Konhweil erkannte schon damals, wie wichtig es war, die verschiedenen Kräfte innerhalb der Stadt einerseits an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen, andererseits aber auch im Auge zu haben. Der Rat war also das beste Mittel, beides zu erreichen. Die Zünfte und Gilden, die einen Sitz inne hatten, konnten ihrerseits Einfluss zu nehmen versuchen, wenngleich Gaster Kohnweil schon mit Gründung dieser Institution sehr bedacht darauf war, die eigentliche Macht in eigenen Händen zu haben. So erhielt der Rat nie Kompetenzen oder das Recht zur Wahrnehmung bestimmter Aufgabe, welche die Position des Patriziers gefährdete. Maßgeblich wurden organisatorische, mitunter verwaltungsrelevante Aufgaben oder den Handel und dessen gesicherten Ablauf betreffende Aufgaben innerhalb des Rates geregelt und letztlich vom Patrizier genehmigt, abgelehnt oder nach seinen Vorstellungen angepasst übernommen. Kommandorecht über die Stadttruppen erhielt der Rat nie. Als Sevrin Kohnweil den Platz Gasters einnahm, hielt er am Rat fest, doch in letzter Zeit hat sich doch etwas an Zusammensetzung und Funktion verändert. Selbst wenn der Rat nach wie vor dem Patrizier unterstellt ist, so hat er doch ein gewisses Maß an Macht gewonnen und setzt sich nunmehr allein aus den Vogten und einem Gesandten der Zunft zusammen.

Schifffahrt

Die Schifffahrt Breitensteins, wie sollte es anders sein, wird vom Handel bestimmt. Rein Militärische konzipierte Schiffe sieht man selten im Hafen Breitensteins und die Stadt selbst unterhält keine solchen. Handelsschiffe jedoch sind ein gewohnter Anblick und kaum ein Wochenlauf vergeht, in dem nicht eines anlegt oder abfährt, Ladung löscht oder aufnimmt.
Der Hafen und die breitensteiner Handelsflotte sind maßgeblich für den heutigen Wohlstand der Stadt verantwortlich, da nicht wenige Geschäfte und Handelsbeziehungen ortsansässiger Händler und natürlich des Patriziers selbst über den Seeweg führen. Es wird also keinen Breitensteiner in Erstaunen versetzen, wenn er davon hört, ein Handelsschiff aus fernem Lande sei im Hafen vor Anker gegangen.

Bekannte Persönlichkeiten

Sorn Aswen
Aswen, ein distinguierter Mann von etwa 40 Jahren, gehört zum direkten Umfeld des Patriziers und viele Einwohner Breitensteins sehen in ihm einen Berater oder Vertrauten des selben. Welche genaue Funktion er erfüllt, vermag jedoch niemand wirklich zu sagen, da er keinen offiziellen Titel führt. Man sieht ihn hin und wieder an verschiedenen Orten und Plätzen Breitensteins. Selten in Begleitung anderer - wenn überhaupt, dann meist Soldaten der Wehrmannschaft oder der Leibgarde - und darauf bedacht, keine unnötige Aufmerksamkeit zu erregen. Sein Erscheinen wird nur wenige Breitensteiner verwundern, wenngleich er durchaus für Gesprächsstoff in mancher Runde sorgt. Sagt man ihm doch nach, jeden Ort Breitensteins zu kennen und auch allein zu besuchen. Selbst solche wie Immernacht, wo raue Sitten und eigene Gesetze herrschen.

Erlon von Westhaf
Begründer der Kriegerschule Breitensteins. Eine Maßnahme, die seitdem den Nachwuchs der Wehrmannschaft nachhaltig sicherte. Er war zuvor erster Wehrmeister in den Wachmannschaften, der sich in aller Ehre und mit anerkannten Verdiensten zur Ruhe setzte und nach seiner Kariere die Schule ins Leben rief. Einige behaupten, er habe sich nicht mit dem Nichtstun abfinden können. Das erklärt auch die nicht zu verleugnende, enge Verbindung der Kriegerschule mit der Wehrmannschaft. Erlon von Westhaf ist ein alter Veteran, der deutliche Worte zu finden versteht und selten um etwas herumredet. Ein selbstbewusster, in die Jahre gekommener Soldat, der dennoch nichts von seiner Ausstrahlung verloren hat und noch immer mit einer Klinge umzugehen versteht.

Fredegar vom Flüsterwasser
Ein inzwischen betagter Mann von 57 Jahren ist er und doch scheinbar vor Gesundheit strotzend. Viele glauben, dies sei so, da er der Herrin Imaeath diene. Der Geweihte begleitet das Amt des Richters in Breitenstein. Niemand zweifelt an seinem unbestechlichen Urteil und gemeinhin hält man ihn für hart, aber gerecht, so er Recht spricht. Seine Ergebenheit zum Patrizier ist ebenso unbezweifelt, denn dieser verlieh ihm das Richteramt. Er zeigt sich selten auf den Straßen der Stadt, lebt recht zurückgezogen. Wer ihn also sieht, hat in der Regel eine Anklage vorgebracht, muss sich verantworten oder aber blickt auf die Statue, die ihm zu Ehren im Gerichtsgebäude aufgestellt wurde.

Felken Lornbach
Über den Kommandanten der Leibgarde, Felken Lornbach, ist relativ wenig bekannt. Man weiss, dass er aus einer der höheren Kaufmannsfamilien Breitensteins stammt, sich jedoch aus unbekannten Beweggründen gegen eine Weiterführung des familiären Geschäfts entschlossen und dann schnell Karriere in der Wehrmannschaft der Stadt gemacht hat. Sein kämpferisches und strategisches Talent brachte ihm als bisher jüngstem Würdeträger in beachtlicher Geschwindigkeit den Posten des Kommandanten der Leibgarde ein und - so behauptet man zumindest - eine Stellung als enger Vertrauter des Patriziers. Auch wenn Lornbach kein zurückgezogenes Leben führt und oft in der Stadt oder auf den Wehrgängen anzutreffen ist, können die Wenigsten von sich behaupten mehr als ein paar Worte mit ihm gewechselt zu haben. Dennoch erscheint er, solange man sich ihm gegenüber respektvoll verhält, höflich und zuweilen freundlich. Diesen Respekt zu bewahren ist allerdings auch dringlichst angeraten. Nur sehr wenige Menschen getrauen sich, in Anwesenheit seiner Leibgardisten oder sogar des Kommandanten selbst, abfällig über ihn oder den Patrizier zu sprechen.

Gruppierungen

Bisher kannte Breitenstein nur Zünfte und Gilden, die dem Handel nachkamen. Diese hatten keine wirkliche, politische Bedeutung und vermutlich ist dies dem Wirken des Patriziers zu zuschreiben, dass dem so war. Seit der Flucht vor der Seuche bestehen diese nur noch auf dem Papier der Gründungsurkunden. Das Zunftleben brach recht bald nach Ausbruch der Seuche zusammen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass sich in naher Zukunft alte und vielleicht auch neue Kräfte finden, die diesen Platz wieder einnehmen.

In Immernacht gibt es die Diebeszunft. Das ist ein offenes Geheimnis in Breitenstein. Letztlich frönt auch die Diebeszunft dem Handel und fügt sich so dem Antriebquell Breitensteins. Doch niemand zweifelt daran, dass Handel und Handwerk der Diebeszunft deutliche Unterschiede zu gewöhnlichen Geschäften aufweisen. Alles andere obliegt der Gerüchteküche und Fakten wird man außerhalb Immernachts kaum in Erfahrung bringen können. Die Diebeszunft setzt sich vermutlich aus mehreren Diebesgruppen zusammen, von denen eine die Vorherrschaft über alle anderen einnimmt. Welche dies ist, welchen Namen sie trägt oder wer gar der König der Diebe sein mag, wissen aber vermutlich nur eingeweihte Bewohner Immernachts.

Alle anderen Gruppierungen, die vielleicht Teil einer Tavernenrunde oder Inhalt eines Gesprächs sind, entbehren jeder Grundlage. Nicht selten reines Geschwätz oder Seemannsgarn, den ein Leichtgläubiger aufschnappte und unters Volk brachte.

Glaube

Religion und Glaube in Breitenstein sind fester Bestandteil des Alltags. Kaum ein Breitensteiner der nicht regelmäßig Tempel oder Schreine aufsucht, um zu beten, Fürbitte zu halten oder den Göttern eine kleine Spende zukommen zu lassen. Auch bedingt durch den Zuzug aus fremden Ländern, ist die Vielfalt der Verehrung an Göttern begründet. Ein ganzes Stadtviertel, das Tempelviertel, beherbergt Tempel der wichtigsten Gottheiten und in Breitenstein verteilt, trifft man immer wieder auf Schreine verschiedener Halbgötter, die zumeist von wohlhabenden Bürgern finanziert wurden. Glaubensfreie oder gar die Götter verleugnende Einwohner findet man sehr selten. Solche, die tatsächlich solches Gedankengut in sich tragen, sprechen ohnehin nicht sehr offen darüber, da ihr Umfeld dafür nur wenig Verständnis aufbrächte und auf Distanz zu solchen Zeitgenossen ginge. Verständlich, bedenkt man die Einstellung der Breitensteiner, wer wolle schon jemanden einen Bekannten oder Freund nennen, der vielleicht das Unglück oder den Zorn der Götter auf sich zieht.

Doch nicht nur die lichten Mächte und jene der Mitte finden sich in Breitenstein. Das gesamte bekannte Pantheon hat seinen Platz in Breitenstein, auch wenn manche Gottheit in den Schatten Immernachts seine Tempelhallen hat. Bisher hat diese Nähe noch zu keinen offenen Konflikten geführt. Vielleicht auch ein Verdienst derer, die Ordnung und Friede in Breitenstein wahren.

Freunde und Feinde

Freunde - ein gewichtiges Wort aus Sicht einer Stadt. Insbesondere, wenn diese Stadt eine wohlhabende Handelsstadt wie Breitenstein ist und Wohlstand stets Neider auf den Plan ruft, die sich etwas oder alles davon einverleiben wollen. Es wäre also nicht die Wahrheit, wollte man von Verbündeten oder Freunden Breitensteins reden. Es gibt gute Beziehungen zu anderen Städten und Ländern, doch begründen diese sich auf Handel und Geschäft. Eine eigene Welt, die ihre eigenen Gesetze hat. Gewinn und Profit sichern zuweilen ebenso den Frieden, wie große Heere und ein Angriff Breitensteins wäre ein kostspieliges Unterfangen, bedenkt man Seewege und Unterhaltskosten für eine Armee. Vermutlich mehr als zutreffende Gründe, die gegen den zu erwartenden Gewinn bei Eroberung Breitensteins aufzurechnen sind und bisher Angreifer fernhielten oder friedliche Beziehungen erhielten.

Breitenstein kennt jedenfalls keinen wirklichen Feind, der als solcher zu bezeichnen wäre. Der einschneidende Überfall der Frostgarder in der Geschichte der Stadt hat keine offene Feindschaft oder gar zu kriegerischen Maßnahmen geführt. Dieser so lange zurückliegende Vorfall reichte nicht einmal aus, um noch heute unter Breitensteinern gegenüber Frostgardern feindliche Gefühle zu bewahren. Allenfalls wird Frostgardern etwas vorsichtiger als anderen begegnet werden, aber auch das, werden nur wenige der heute lebenden Breitensteiner tun. Vielleicht mangelt es auch deshalb an Feinden, da Breitenstein eine junge Stadt ist und potentielle, ernstzunehmende Gegner erst auf dem Seeweg Nivenor erreichen müssten.

Das bedeutet aber nicht, dass Breitenstein nicht mit wachen Augen in die Welt sähe und blind für Feindseligkeiten sei. Vielmehr ist es den Bemühungen des Patriziers und seiner Vorväter zu zuschreiben, dass Breitenstein in keine Kriege geriet. Beziehungen wurden gehegt und Handelspartner nicht übervorteilt. Handel und Krieg sind einander kein guter Freund und der Profit des Krieges ist das Leid des Friedens, heißt es unter Breitensteinern. Vermutlich denkt der Patrizier ebenso und trägt Sorge dafür, dass Breitenstein in keinen Krieg geriet. Erst in jüngster Zeit jedoch scheint der Frieden um Breitenstein mehr und mehr zu bröckeln...