Die Zwerge
Ein Zwerg ist mehr als nur ein kleiner Mensch. Zwerge sind eine eigene Rasse. Sie sollten wortkarg, geldgierig, jähzornig und stur wie ein gespielt werden . Zwerge lieben gutes Bier, und einen guten Kampf. Ihrem Clan und guten Freunden gegenüber sind sie, trotz allen Murrens, absolut Loyal. Wobei es Menschen und noch viel mehr Elfen sehr schwer fallen sollte, die Freundschaft eines Zwerges zu gewinnen. Auch sollte die Ausdrucksweise gegenüber anderen Rassen nicht so geblümt wirken. Der folgende Text soll sowohl für die bereits erstellten Zwerge als auch für Leute, die gerne einen Zwerg verkörpern wollen, ein wenig Anregung und auch feste Regeln bieten können. Dieser Guide ist verbindlich für alle Zwerge, Besonderheiten nur nach Absprache mit dem Staff.
" Den ganzen Tag war ich auf den Füssen um nach Calderah zu reisen. Doch der Tag ging zu neige und ich beschloss in der Taverne, die soeben meinen Weg kreuzte , die Nacht zu verbringen. Schnell war alles mit dem Wirt geregelt und ich begab mich zunächst in die Schänke um etwas zu Trinken und noch ein Mahl einzunehmen, bevor ich mich auf mein Zimmer begab. Zwei weitere Gäste hielten sich hier auf. Ein Mensch, gut gekleidet, und eine kleine, sich in einer der dunklen Ecken zurückgezogene Person, bei der es sich, wie ich erst einige Minuten später bemerkte um einen Zwerg handelte. Murrend pöbelte er den Wirt an, dass er ihm noch einen Krug Bier bringen sollte. Nun, da sich meine Augen an den verdunkelten Raum gewöhnt hatten, sah ich den Zwerg erst richtig.
Er wirkte schmutzig und etwas heruntergekommen, doch war seine Ausrüstung, obwohl der erste Eindruck anders wirkte, in einem von mir selten gesehenen guten Zustand. Das Kettenhemd, scheinbar aus Mytheril, war zwar von Kampfeslust des Zwerges gezeichnet, aber selbst dort wo es repariert wurde sah es besser aus, als die meisten mir bekannten neuen Rüstungen. Neben ihm lag eine, für einen Zwerg, lange, prachtvoll gearbeitete Zwergenaxt, dessen Wirkung ich in der Hand des Zwerges nie erfahren wollte. Wie alt er war konnte ich nur schwer einschätzen. Er hatte volles langes rotbraunes Haar sowie einen langen zotteligen Bart, in den kleine Zöpfe eingeflochten waren. Das einzige was leicht aus diesem, von Haaren bedeckten Gesicht auffiel, war die knollige Nase und die Haut, die eher an braunes Leder erinnerte. Nach der kurzen Betrachtung glit meine Hand zu meinem Goldbeutel, den ich sogleich dichter an meinem Körper heranzog.
Ich wusste, wenn es der Zwerg, der da vor mir saß drauf ankommen ließe, aus einer Stimmungsschwankung heraus, für die, die Zwerge bekannt waren, hätten selbst der andere menschliche Besucher, der Wirt und meine Wenigkeit nichts, was wir diesem Wesen entgegen setzten hätten können. Ich war nur froh, dass trotz der eher manchmal primitiven und ausschweifenden Art des Redens, die Zwerge doch eher umgänglich sind und ein gutes Herz haben, auch wenn dies von einem Menschen recht schwer zu finden ist."
(Reisebericht des Hermann de Kastern, Händler zu Calderah)
Der normale Zwerg misst zwischen 120 und 140 cm, bei einem Körpergewicht von 55 - 120 kg. Die Haarfarbe variiert, ist aber in rot ,schwarz und braun sehr verbreitet. Im Allgemeinen gilt ein Vertreter dieser Rasse als besonders attraktiv, wenn er langes Haupthaar hat, bei männlichen Zwergen insbesondere der Bart.
Geläufiges Sprichwort eines Zwerges :
"Ein Zwerg ohne Bart, ist entweder ein Kind, eine Frau, oder ein 'armes Schwein'."
Bei allen männlichen Zwergen ist der Bart Statussymbol und Zeichen der Männlichkeit. Die Zwerge verfügen über einen ausgeprägten Brustkorb und lange Arme, aber kurze Beine. Dadurch wirken sie sehr kompakt und gedrungen, was durch ihre geringe Körpergröße noch verstärkt wird.
Der Körper eines Zwerges ist durch seine Form für den Kampf wie geschaffen. Der kompakte Aufbau sorgt für die berühmte enorme Widerstandsfähigkeit der Zwerge gegen jegliche Art von Verletzungen. Das körperliche Wachstum eines Zwerges endet etwa zu seinem dreißigsten Geburtstag.
Diese Eigenschaften und ihr überall Bewunderung findender Mut sorgen dafür, daß niemand einen Zwerg leichfertig herausfordert, denn jeder weiß, dass er dann in einem Kampf keinen Schritt zurückweichen wird.
Rüstung und Waffen
Die meisten Zwergenkrieger tragen Rüstungen aus Mytheril, dem heiligen Metall der Zwerge, dass ihnen von Angrosh selbst, dem einzigen Gott der Zwerge geschenkt wurde. Zwerge könnte man am besten als "laufende Panzer" bezeichnen, da sie normalerweise eine gute Rüstung, mindestens ein Kettenhemd, und einen Hammer, ein Zwergenbreitschwert oder eine Axt tragen.
Zitat eines Zwerges:
"Was wollt ihr Mensch? Ich bin lieber gut gerüstet und auf jeden Kampf vorbereitet, als mich abzuhetzen! Und wenn ihr nicht warten wollt.....bitte! Aber ohne mich werdet ihr eher den Tod finden als das Gold!"
Anders ist dies jedoch bei denen die Wunder, mit der Hilfe des Angrosh wirken können. Diese Zwerge nennt man Geoden (siehe weiter unten), sie vertrauen zumeist auf Lederrüstung, wobei sie nietenbesetztes Leder sehr viel tragen. Da die Geoden mehr als Priester und Heiler, vor allem auch in Schlachten fungieren, brauchen sie nicht den Schutz, den ein Zwergenkrieger für sich beansprucht.
Die Rüstung eines Geoden ist ein Zwergenkrieger. Den jeder Zwerg wuerde sich allem und jedem in den Weg stellen, um einen Geoden mit seinem Leben zu schützen. Schließlich ist ein Geode ein von Angrosh gesegneter Zwerg, und wer will schon seinen Gott erzürnen?
Zwerge tragen meist feste und dicke Kleidung, selbst wenn es unter der Erde sicherlich nicht erforderlich wäre. Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Wärme und Hitze läßt sie das allerdings wenig spüren. Sind Zwerge einmal außerhalb ihrer unterirdischen Heimat unterwegs, so bevorzugen sie wetterfeste Mäntel oder Umhänge, Rüstungen oder tragen dazu große Hüte oder Helme (darunter oft wenigstens ein Lederhelm).
Diese praktische, robuste und zweckmäßige Kleidung sind sehr erdverbunden, meist mytherilfarbende oder goldene Stoffe aber auch andere Naturtöne, wie grau, braun und beige wurden schon gesehen.
Zwerge unterscheiden sich in ihrem Charakter grundlegend von Menschen und sollten deshalb auch nicht als kleine Menschen verstanden werden. Eine unerschütterliche Sturheit ist wohl ihr hervorstechendster Charakterzug.
Man sagt, es sei leichter, einen Baum als einen Zwerg zum gehen zu überreden.
Zwerge gelten nicht nur als mürrisch, sondern sind es auch. Sie grummeln häufig nur so vor sich hin und geben immer wieder irgendwelche brummigen Kommentare von sich, ohne diese aber immer ernst zu meinen.
Fremden erscheinen die Zwerge oft habgierig, misstrauisch und oft auch streitsüchtig.
Ihre positive Eigenarten treten weit weniger offensichtlich zum Vorschein und werden auch sicher nicht jedem preisgegeben, denn genauso sind sie ruhig, nüchtern, loyal und ehrenhaft. Alle sind sie zähe Kämpfer, fürchten keinen Feind und kennen keinen Rückzug, wenn es um Dinge geht die ihnen wichtig sind.
Sie sind ein stolzes Volk. Stolz auf ihre Künste, auf ihr Können, ob nun im Handwerk oder auf ihre Kunst des Kampfes. Man darf mit Recht behaupten, dass Zwerge von allen Rassen wohl den größten Nationalstolz gegenüber ihrer Herkunft oder ihrem Clan aufweisen. Sie lassen nichts auf die Zwerge kommen, ob nun einen Talzwerg oder einen Clanzwerg. Nur sie, haben ihrer Meinung, das Recht schlecht über andere Zwerge zu reden oder aber zu beschimpfen, wie es unter Brüdern und Schwestern schnell mal vorkommen kann. Wirft man ihnen irgendwelche negativen Dinge vor, so werden sie sich mit allen Mitteln dagegen verteidigen.
Zwerge untereinander sehen sich selbst als eine große Familie und verhalten sich auch so. Gang und gebe ist es sich untereinander mit "Du" anzureden und auch die Bezeichnung Bruder oder Schwester sind völlig normal.
Zwerge erkennen andere Zwerge sofort als ihre Brüder an, neigen aber dazu andere Wesen pauschal als niedere Wesen zu betrachten. Dieses Verhalten wird sich erst dann ändern, wenn eine Person einem Zwerg irgendwie Beachtung abringen konnte. Wobei es Menschen und noch viel mehr Elfen sehr schwer fallen sollte, die Freundschaft eines Zwerges zu gewinnen.
Zwerge sind schwer zu Vereinbarungen zu bewegen, aber wenn, dann achten sie jeden einzelnen Buchstaben.
Ältere Zwerge werden auch des öfterern als "Deddio" angesprochen was so viel heißt wie "Väterlicher Freund", dies wird einem jüngeren Zwerg dann aber angeboten, meist wenn es sich um ein väterliches Verhältnis zwischen Lehrer und Lehrling handelt oder es tatsächlich ein alter guter Freund des Vaters ist.
Aufgrund ihres mürrischen Verhaltens kommt es immer wieder zu kleineren, nicht wirklich ernst gemeinten, Streitereien. In der Regel versöhnt man sich kurz darauf wieder.
Trotz ihres mürrischen Auftretens lieben Zwerge es, Feste zu feiern und gesellig zusammen zu sitzen. Hier wird viel geredet, viel getrunken und auch mal ausgelassen getanzt.
Weiter zeichnen einen Zwerg seine unermessende Gier nach Gold (ob nun als Baren, Goldmünzen oder Schmuck) und anderen Metallen aus. Wobei die Gier nach Gold sicher ausgeprägter ist, als die Gier nach anderen Metallen.
Zwerge sind zudem meist vollkommen in Edelsteine vernarrt, diese prächtigen Steine, die Angrosh in die Erde tat, sind perfekt, um das Gold zu verzieren.
Vieles, was ein Zwerg unternimmt, dient nur der Beschaffung solcher Dinge. Und so wäre es nicht das erste Mal, dass ein Zwerg unabsichtlich eine ganze Gruppe in Gefahr gebracht hat, weil er sich aus einem Kampf zurückzog, um lieber schon mal die Schätze zu begutachten, den toten Feind nach Gold zu durchsuchen oder aber einfach drauf los lief, ohne auf einen Hinterhalt oder eine Falle zu achten, nur um an das glänzende Metal zu gelangen. Zum Glück für die Zwerge ist ihr Körperbau nicht nur zum Kampf, sondern auch zum Bergbau ideal geeignet. Die besten Schmiedewaren, die man bekommen kann, sind von Zwergenhänden geschaffen.
Leben
Ursprünglich lebten die Zwerge ausschließlich unterirdisch, aber seitdem sie regen Handel mit den anderen Rassen führen, gehört zu jeder dieser unterirdischen Anlagen auch ein oberirdischer Teil.
Auf diesem Teil sind Zwergenbauern und Holzarbeiter meist an der Arbeit, um Nahrung und Holzwaren für ihre Brüder und Schwestern zu erwirtschaften.
Anderen Völkern ist es nicht erlaubt, die Teile unter der Erde ohne Genehmigung und nur auf Einladung zu betreten. Durch die immer näher rückende Zivilisation der Menschen und auch durch den offenen Handel mit diesen, ist es immer mehr dazu gekommen, dass viele der jüngeren Zwerge das Land verließen und mehr und mehr in der Menschenwelt ihr Standbein gründeten.
Mittlerweile dringt ihr Ruf als Händler bis in die kleinsten Dörfer, "Geizig wie ein Zwerg" und "Schau immer in den Beutel, bevor du ihm einem Zwerg abkaufst!" , diese sind zu bekannten Sprichwörtern geworden.
Dennoch war es so, dass die alten Zwerge nicht so recht verstanden, wie man den grossen Berg, die Feste und die Heimat der Zwerge verlassen konnte. Diese Zwerge verließen ihren Clan und brachen mit sehr alten Traditionen. Meist wurde die Sucht nach dem glänzenden Gold zu ihrer neuen Religion. Scherzhaft kam es immer wieder vor das Zwerge, die im grossen Berg blieben, auf der Alten Welt der Clan der Angroshim, wie sie sich selber nannten die, die gegangen waren immer wieder Talzwerge nannten.
Noch heute regiert über den Rest des Zwergenlandes der Clan der Angroshim in der grossen Bergfeste "Felswacht" . Sie sind es die, die alten Traditionen und das alte Wesen der Zwerge bewahren.
Die Zwergenhandwerker, meist Schmiede, Feinschmiede und Erzschürfer, leben vor allem vom Bergbau, in dem sie Metalle abbauen und in ihren Schmieden zu hochwertigen Gegenständen verarbeiten oder direkt als Rohstoff, in Form von Baren verkaufen . Da es kaum hochwertigere Qualität auf der Welt zu kaufen gibt, blüht die Wirtschaft der Zwerge dadurch stark.
An der Spitze der zwergischen Gesellschaft steht meist ein Clanrat, dessen Vorsitz ein Koenig, Geode oder ein gewählter Vertreter der Zwerge ist. Zwerge sind weitestgehend gleichgestellt, größere Standesunterschiede gibt es bei den Zwergen nach dem Rat nicht, was vor allem auch daran liegt, dass Zwerge in der Regel zusammenarbeiten.
Hier heben sich jedoch etwas die Geoden der Zwerge ab, dazu aber später.
Die meisten Zwerge arbeiten in kleinen Gruppen von bis zu drei Individuen, die unter der Aufsicht eines Meisters stehen. Meist wird hier, über junge Zwerge, im Rat des Clans entschieden welcher Zwerg welchen Lehrmeister bekommt.
Die Zwerge leben in unterirdischen Festen, die sich in den Regel über viele Quadratkilometer erstrecken. Während sich Fremde in dem scheinbar unendlichen Gewirr aus langen Gängen, Brücken oder Treppen hoffnungslos verirren würden, ist dies für einen Zwerg kein Problem.
Sind Zwergenkinder um die zehn Jahren alt, fangen sie an in der Schmiede oder in den Minen der Feste, zu arbeiten. Nach fünf Jahren sollte es dann soweit sein, dass sie sich einen Schwerpunkt ausgewählt haben, in dem das Kind dann eine Ausbildung durchläuft, die Jahrzehnte andauern kann. Hier ist es völlig uninteressant, ob nun Handwerker, Bauer, Krieger oder Geode.
Geschichten, dass Zwerge nicht schwimmen können und im Wasser versinken wie ein Felsbrocken sind bloße Phantasie, und begründen sich wohl in dem Glauben, dass es unter der Erde kein Wasser gibt. Hier ist aber das Gegenteil der Fall, Zwerge nutzen unterirdische Flüsse als Transportmittel , teilweise sogar weit fortschrittlicher als Flüsse auf der Oberfläche. Natürlich heißt dies nicht, dass jeder Zwerg schwimmen kann, doch die Voraussetzungen es zu lernen sind gegeben. Was jedoch stimmt, ist, dass Zwerge das offene Meer und große Seen überhaupt nicht mögen.
Zwerge sind für Magie nicht sehr empfänglich und wollen diese geheimnisvollen Welten auch nicht begreifen, bzw. gehen manche sogar so weit, dass sie es als Gotteslästerung bezeichnen, wenn Menschen die Magie zu einer Wissenschaft erhoben haben. Die Zwerge selbst betrachten sie sich als das Volk des Angrosh, dem Gott des Feuers und der Erde. Er war es, der die Zwerge erschaffen hat, geformt aus Erz, Feuer und göttlichem Blut. Daher verehren sie nur Angrosh, denn er ist es, der sie beschützt und leitet. Jeder Zwerg gestaltet tagtäglich sein Leben so, dass es Angrosh zu Stolze über den Zwerg gereicht.
Jedoch ist dies im Laufe der Zeit zu einer Ansichtssache geworden.
Problematisch ist hier jedoch, das die Anzahl der Angroshim in den letzten Jahrhunderten stark gesunken ist. Verheerende, aufreibende Kriege haben die Zwerge stark dezimiert und hier vor allem die Männlichen ihrer Gattung aber auch Frauen. Weiter kam eine Zeit hinzu, wo die zwergischen Frauen einer Krankheit zum Opfer vielen. Es dauerte lange Zeit, bis die Geoden dieses Problem mit göttlicher Hilfe in den Griff bekamen. So gab es eine Zeit, wo es nur sehr wenige gebärfreudige Frauen gab.
Verteilung der Geschlechter und Alter
Bei den Zwergen gab es dreifach so viele Männer wie Frauen, weshalb es so war, weiß keiner. Vielleicht als Ausgleich von Angrosh, oder aber weil sie aus göttlichem Blut erschaffen worden sind, können Zwerge mit einer Lebenserwatung von 300 bis 400 Jahren rechnen, wobei Zwerginnen etwa 20 bis 30 Jahre länger leben können als die Männer.
Das Verhältnis ist auch noch heute in etwa gleich, es gibt mehr Männer als Frauen, aber das Verhältnis hat sich dahingehend verschoben, das es nun fast fünffach so viele Männer wie Frauen gibt und die Gesamtzahl der Zwerges eher gesunken ist.
Weiter kam die Auswanderung einiger Zwerge hinzu. Zu denen, die den Clan verließen kamen ebenso einige Frauen, was es noch weniger leicht machte, nachwuchs für den Clan zu schaffen. Langsam erholen sich zwar das Verhältnis und Angrosh segnete die Frauen mit einer starken weiblichen Geburtenrate, dennoch ist das Volk der Zwerge wieder im Aufbau ihrer Macht.
Das einzige was ihnen zum Vorteil über die schweren Zeiten gereichte war, dass ihr Standort für die Menschen günstig ist und den Angroshim dies einen diplomatischen Vorteil verschaffte, der Politik und Handel mit den Menschen ankurbelte.
Die zwergische Religion verehrt nur einen Gott: Angrosh!
Angrosh ist nach ihrer Aussage der Gott des Feuers, des Erzes, der Schmiedekunst, des Handwerks, der unedlen und edlen Metalle, der Erde, des Bergbaus der Mechanik, der Baukunst, der Werkzeuge und Geräte und der Münzen.
Die Zwerge sagen, dass das Feuer das Element des Lebens ist. Von Anbeginn der Zeit war da Angrosh, der in der Dunkelheit, in einer feuchten, unheimlichen Höhle an seinem göttlichem Feuer saß.
Über ihm auf der Welt tummelte sich einiges an Getier und Monstern. Sie alle waren von ihm erschaffen um ihm Belustigung und Zeitvertreib zu verschaffen. Doch schnell sah er, das sich diese Lebewesen immer selbständiger machten. Immer wieder schmiedete er in seinem göttlichen Feuer neue Kreaturen, doch die Vielfalt der Arten brachte Chaos in die Natur.
Und so überlegte er sich eine neue Kreatur zu schaffen. Aus göttlichem Feuer, seinem Blut, Erz, Stein und dem göttlichem Hauch des Lebens erschuf er so die Zwerge. Sie sollten Ordnung in die Welt bringen.
Doch die Zwerge waren dem Chaos der Natur nicht gewachsen, sie hungerten, und fremdartige Wesen stellten ihnen nach. Doch Angrosh erkannte, dass er den Zwergen mehr geben musste und so gab er ihnen Werkzeuge und lehrte sie in dessen Gebrauch. Er gab ihnen das Feuer und zeigte ihnen wie man dieses nutz um Metalle zu schmelzen und wie man es nutzte, Nahrung zu schaffen.
All dieses Wissen nutzen die Zwerge so gut sie konnten, dennoch waren sie vielen Wesen noch immer schutzlos ausgeliefert. Und so zeigte Ihnen Angrosh, wie sie Bergbau betreiben sollten und wie sie in den harten, schützenden Fels Heime graben konnten. So entwickelten sich die Zwerge immer weiter und wurden dem Chaos in der Natur bald Herr.
Ein Sprichwort der Zwerge lautet: "Die Welt ist nicht für Zwerge gemacht, aber mit dem Feuer des Angrosh, können die Zwerge die Welt nach ihrem Willen formen. Fleiss und Mut sind notwendig, um Künste auszuüben, die das Feuer dem Zwerge zum Untertane macht und mit dem er alles erreichen und erschaffen kann."
Zur Belohnung, dass die Zwerge so fleißig waren, und Angrosh zu stolze reichten, schenkte er ihnen das "Heilige Metall", das Mytheril. Für das Seelenheil sind in der zwergischen Gesellschaft die Priester des Clans zuständig. Die, die ihr ganzes Leben dem Gott der Zwerge verschrieben haben sind eine Art Mischung aus Priester, Kleriker und Druide, wobei man einem Zwerg nie sagen sollte das er Magie ausübt, es ist eine göttliche Kraft die ihm von Angrosh geschenkt wurde und diese Macht kann nur von einem Zwergengeoden eingesetzt werden. Der Geode ist also der Priester der Zwerge. Diese besonderen Zwerge zeigen sich schon kurz nach ihrer Geburt. Es scheint gar manchmal so, als habe Angrosh eine schützende Hand und mehr Gefallen an diesen Zwergenkindern als an anderen. Schnell erkennen Geoden das Potential dieser Kinder.
Wenn so etwas passiert, werden sie sofort in die Obhut eines oder mehreren Geoden gegeben. Hier erlernen sie durch Studien in göttlichen Schriften und Übungen, wie sie den Segen ihres Gottes lenken und leiten können. Ein Geode sitz so auch im Rat des Zwergenclans. Und wird im Volksmund Bewahrer der Flammen genannt.
Ist ein Geode erst einmal auf diesem Posten, so bekleidet er dieses Amt, bis ihn die Kraft seiner Arme und das Feuer in seinem Herzen verlässt.
Erwählt wird dieser von Angrosh selbst. Ist ein Geode der Meinung, das er vom Gott erwählt wurde, erfleht er die Segnung des Angroshs und dieser wird ihn in Feuer vor Zeugen taufen.
Geoden gehören dem Clan der Angroshim an, sie werden ausgebildet und suchen sich in der Gesellschaft ihren eigenen Platz. Sie nutzen jedoch nie offensichtlich ihren Stand in der Gesellschaft aus, im Gegenteil ist es eher so, das sie die Gesellschaft immer unterstützen.
Sie fungieren als Heiler und Kräuterkundige sowie als mächtige göttliche Verbündete im Kampf. Sie selber lassen sich aber nie herab ein Handwerk auszuführen oder aber mit einer Waffe in die Schlacht zu ziehen.
Das einzige was sie Nutzen ist entweder einen Vulkanglastsdolch oder einen Stab. Ansonsten hüllen sie sich gerne in die Farben des Angrosh und tragen auch gerne Roben in diesen Farben.
Ein Gottesdienst zu Ehren Angroshs wird von einem Geoden und einem beliebigen Schmied im Tempel gehalten. Die Prozedur sieht vor, das der Geode den Segen Angroshs erfleht und der Schmied während des Gottesdienstes dazu rhythmisch , im Takt eine Klinge oder eine Axt schmiedet.
Alle beteiligten Zwerge wiegen sich dazu gleichmäßig im Klang des Hammers. Diese Zeremonie drückt die Dankbarkeit aus, dass Angrosh ihnen alles beigebracht hat und soll eine Anrufung zu ehren Angroshs darstellen. Gebot für einen Geoden ist es, das Feuer zu Wahren. Das Feuer ist es, was jede Zivilisation ausmacht. Und simbolisiert das göttliche Feuer des Angoshs, aus dem die Zwerge erschaffen wurde. Oft tragen Geoden Fackeln oder Laternen mit offenem Feuer mit sich herum, um ihre Verbundenheit zu ihrem Gott zu zeigen. Weiter strebt jeder Geode nach der Vollendung. Die Vollendung ist für jeden Geoden im Leben, Angrosh zu dienen und so viel zu lernen wie möglich, um dem Clan und der Gemeinschaft so gut es irgendwie geht als geistiger Beistand beizustehen. Die Vollendung mit dem Tode, das sie würdig sind in der Heilligen Halle des Angroshs, mit an seinem Tisch zu sitzen.
Männliche Namen
Adrag, Alberik, Andgrasch, Andorosch, Angrox, Argrosch, Artox, Arombolosch, Arthag,Atogrosch, Atosasch, Atosch, Ballasch, Balum, Bandahg, Bangram, Begigim, Bengram,Borlo, Brodosch, Bsen, Bugul, Burri, Buslim, Buxatosch, Cadrim, Cendrasch, Codrin,Codrosch, Cratosch, Dabrasch, Damar, Delvalox, Delvarosch, Dergo, Dergam, Doro, Duglim,Dugobalosch, Durin, Duworesch, Dwarusch, Ebbo, Ebrasch, Ebran, Engrim, Erax,Etosch,Etigorosch, Evalon
Weibliche Namen
Agescha, Andra, Angalla, Artrima, Arescha, Dorescha, Duglima, Dugulne, Garescha, Gella, Hogescha,Hugelne, Ingrascha, Lubra, Lugra, Roglima, Xagula, Xolgrima, Zanlinka
Nachnamen
Sind meist aus alten Geschichten ihrer Vorfahren aus zwei Komponenten entstanden, wie z.B.: Drachenfels; Bruchaxt; Erzwerfer etc.
Die Zwerge auf der Alten Welt sprechen eine Sprache, die vielleicht alle den selben Ursprung haben mögen, doch sich mittlerweile zu einer Sprache mit verschiedenen Dialekten entwickelt hat.
Die Sprache der Zwerge wird oft als Algormosch bezeichnet. Ein Wörterbuch wird auf Anfrage zugesandt, jedoch kann man die Sprache auch ingame erlernen. Auch ist dies sinnvoll, da ein Zwerg die erste Zeit auf OW unter seinesgleichen bleiben sollte, um die Umgangsformen und das Zwergen-RP zu lernen.
Trolle und Drachen sind die traditionellen Feinde der Zwerge. Aber auch Zauberkundige, hier vor allem Hexen, stehen sie verhasst gegenüber. Manche Zwerge gehen sogar so weit, dass sie es als Gotteslästerung bezeichnen, wenn Menschen die Magie zu einer Wissenschaft erhoben haben.
Diese Meinung ist vor allem bei den Geoden der Zwerge tendenziell sehr hoch.
Elfen werden mit äußerster Vorsicht betrachtet. Ihnen wird indirekt zu gute gehalten, dass sie ein sehr altes Volk sind, und das ihre Kraft wohl aus der Natur kommt.
Ein altes Bündnis besteht zwar zwischen den Völker der Hochelfen und der Zwerge, dies ist aber für die Zwerge mehr praktischer Natur, als von Freundschaft. Und so ist dieses Bündnis in der heutigen Zeit doch dabei zu zerbrechen.
Orken und Goblins sind keine natürlichen Feinde der Zwerge, sie fürchten sie nicht aber sehen sie als eine niedere Rasse.
Ziehen die Clanzwerge in die Schlacht, tun sie dies als Einheit. Diese Einheit folgt dann bereitwillig den Befehlen des Führenden Zwerges, der Meist aus dem Clanrat bestimmt wird oder ein Angehöriger dessen ist. In der Schlacht werden Entscheidung nie in Frage gestellt, danach aber kann es durchaus vorkommen, dass sich die Zwerge in alter Zwergenmanier, brummend gegenüber stehen und sich beinahe oder aber auch Tatsächlich die Köpfe einschlagen.
Grundsätzlich weichen die Zwerge einem Kampf nicht aus. Dies ist einfach in ihren Genen verankert.
Teilweise ist es sogar eher so, dass sie einen Kampf noch eher Provozieren, meist durch ihre Dickköpfige Art. Und so ist auch ein einzelner Zwerg immer gern bereit sich mit jemanden in einen Faustkampf einzulassen.
Anmeldung
Eine der wohl häufigsten Fragen, die von neuen Spielern kommen, ist:
Was muss ich machen um einen Zwerg zu spielen?
Oder:
Was muss ich in eine Anmeldung alles hineinschreiben?
Nun, zunächst solltet Ihr euch den Text über die Rasse der Zwerge durchlesen und nicht nur überfliegen, sondern eher studieren. Während Ihr diesen Text zur Rasse durchlest, solltet Ihr Euch nun schon Gedanken machen, welchen Charakter Ihr verkörpern wollt. Einen Handwerker? Doch lieber einen Krieger oder gar Geoden?
Viele Anmeldungen bestehen aus einer einfachen oder aber auch komplexen Geschichte, die mir so allein aber nicht reicht. Zum einen sollte die Geschichte nicht einfach aus der Luft gegriffen sein, sondern schon auf die Verhältnisse unserer Welt abgestimmt sein.
Des weiteren solltet ihr noch einige weitere Sachen zu Eurem Charakter schreiben bzw. diesen Beschreiben. Unabhängig vom Text, Eure Geschichte zum Zwerg, also Sachen wie Aussehen; Familie; Gesinnung; Charakterzüge ; Vor- und Nachteile.
Die Geschichte sollte bei Handwerkern und Kriegern ca. eine DIN A4 Seite (Arial, Größe 12), sowie mindestens eine halbes Seite mit anderen Angaben.
Bei Geoden sollte es nahezu das Doppelte sein.
Weiter gebe ich Euch den Gedanken mit auf den Weg, dass Old World ein Rollenspiel - Shard ist und eine Geschichte über das vorherige Leben eines jungen Zwergen von ca. 50 Jahren nicht unbedingt aus einer 0-8-15 Geschichte bestehen sollte. Also z.B.: Eltern tot .....Magier getroffen....Ausbildung....Supermagier ! Oder Papa-Krieger bringt ihm alles bei....stirbt in Schlacht....ihr alleine.....werdet Superheld!
So ist es sicher etwas überspitzt, aber leider läuft es immer wieder darauf hinaus.
Weiter gebt immer Euren Acc-Namen an, und die Erfahrungen mit RP / Fremdrassen RP (NIE das Passwort >Datenschutz)! Sendet eure Anmeldung dann direkt an GM Obsidian und/oder einen anderen Staffler zur Weitergabe an Obsidian.Die Bearbeitung kann durchaus eine Woche oder etwas länger dauern. Also übt euch in zwergischer Geduld (ja ja – bei der Herstellung von Gegenständen z.B. sind Zwerge äusserst geduldig).
Akh balan Erdh! Kal`Maerdh anakh Angroscho en Angroschax!